Ein Stromerzeuger – was ist das?

Ein maschinelles Gerät, das Strom aus einer bestimmten Energieform erzeugt, wird als Stromerzeuger bezeichnet. Diese Energieform kann im Allgemeinen physikalisch, fossil oder auch thermisch generiert werden. Notwendig für die Stromerzeugung ist ein Generator. Ein spezieller Diesel-Generator wird für die Verwendung von fossiler Energie mit Erdöl benötigt. Für unterschiedliche Gebrauchszwecke gibt es heutzutage eine große Auswahl verschiedener Stromerzeuger.

ModellBerlan BSTE3000
Berlan Stromerzeuger
Berlan Diesel
Berlan Diesel Stromerzeuger
Güde 40639 GSE 1200 4T
Güde Stromerzeuger
Testergebnisstarsstarsstars
Preisca 195,95€ca 360,00€ca 162 €
Max. Leistung2500 Watt4500 Watt950 Watt
TreibstoffBenzinDieselBenzin
Nennspannung230 V230 V / 400 V230 V
Tankinhalt15 Liter12,5 Liter5 Liter
Gewicht37,11 kg117 kg26 kg
Zum Testtest2test2test2
Zum Anbieteranbieter2anbieter2anbieter2

Welche Stromerzeuger werden getestet?

Um Geräte mit großer Leistungsfähigkeit, die (mit Ausnahme von zweien) alle mit Diesel betrieben und daher auch in Innenräumen genutzt werden können, geht es in dem durchgeführten Stromerzeuger Test. Der Fokus des Stromerzeuger Tests lag dabei auf Zuverlässigkeit, die getesteten Geräte sind durch die Bank keine „Schnäppchen“. Notfallstromaggregate müssen im Ernstfall ausnahmslos zuverlässig funktionieren; wenn das Gerät, das vor 4 Jahren ein Schnäppchen war, im Ernstfall nicht anspringt, hilft das also wenig. Wenn man dringend auf eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angewiesen ist, kann aus einem Schnäppchen schnell eine teure Anschaffung werden; man weiß schließlich nie, was die Zukunft für einen bereithält. Bei dem durchgeführten Stromerzeuger Test lag das Augenmerk hauptsächlich auf dieselbetriebenen Geräten, mit denen man im Ernstfall auch Wochenendhäuser mit elektrischem Strom versorgen kann.

Stromaggregate im Allgemeinen

Kleine „Kraftwerke“, die mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden, bezeichnet man als Notstromaggregate. Zur Versorgung externer Stromverbraucher sind am Aggregat Steckdosen angebracht. Falls notwendig kann man, je nach Leistungsfähigkeit des Generators, damit ein ganzes Haus mit Strom versorgen. Je nach Ausführung werden die Aggregate entweder mit Diesel oder Benzin betrieben. Notstromaggregate, die mit Benzin betrieben werden, sind wesentlich leichter, technisch weniger anspruchsvoll und außerdem deutlich preiswerter als Dieselgeneratoren. Dafür  haben Dieselgeneratoren den Vorteil, dass sie sowohl effizienter arbeiten als Benzingeneratoren, als auch innerhalb von Gebäuden genutzt werden dürfen; aufgrund der erhöhten Explosionsgefahr ist die Nutzung von benzingetriebenen Notstromaggregaten ausschließlich außerhalb geschlossener Räume erlaubt.

Stromaggregate im Notfall

Eine ordnungsgemäß eingerichtete Notstromanlage dient der Sicherstellung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Das Notstromaggregat übernimmt im Falle eines Stromausfalls automatisch die Stromproduktion. Allerdings kann durch den Vorgang des Anlassens und Warmlaufens einige Zeit vergehen; diese kann mit USV-Geräten überbrückt werden. Bis zur Übernahme durch das Notstromaggregat können diese batteriebetriebenen Geräte je nach Bauart die Stromversorgung für einige Sekunden bis mehrere Minuten gewährleisten. Der Generator muss spätestens dann angesprungen sein. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Generatoren verdeutlicht der nachfolgende Stromerzeuger Test.

Welche verschieden Kraftstoffsorten kann man zur Stromerzeugung verwenden?

Benzinmotoren:

Benzin wird hauptsächlich für den semi-professionellen und privaten Gebrauch eines Generators als Kraftstoff verwendet. Generatoren, die mit Benzin betrieben werden, gehören zurzeit zu den einfachsten und günstigsten Stromerzeugern. Sie können selbst bei niedrigen Temperaturen betrieben werden, des Weiteren sind sie relativ einfach zu bedienen. Im Gegensatz zu diesel- oder erdgasgetriebenen Modellen ist das Gewicht sehr leicht.

Jedoch haben auch Benzinmotoren einige Nachteile; die Betriebskosten liegen je nach aktuellem Kraftstoffpreis sehr hoch, außerdem ist der Umgang mit benzingetriebenen Generatoren sowohl gesundheitsschädlich als auch gefährlich. Zudem fällt der Kraftstoff nach gewisser Zeit dem Alterungsvorgang zum Opfer.

Dieselmotoren:

Im Bezug auf die Betriebskosten ist ein mit Diesel betriebener Stromgenerator im Allgemeinen sehr günstig, und gegenüber Benzinmotoren ist eine höhere Alterungsstabilität des Kraftstoffs gewährleistet. Des Weiteren ist der Umgang mit einem Dieselmotor bedeutend sicherer als der Umgang mit einem Benzinmotor, denn Diesel trägt die Gefahrstoffkennzeichnung „entzündlich“, wogegen Benzin als „hochentzündlich“ gilt.

Jedoch weisen auch die Dieselgeneratoren Nachteile auf, beispielsweise sind sie in der Anschaffung teurer als Benzingeneratoren. Des Weiteren sind sie sehr schwer und weisen einen hohen Geräuschpegel auf. Da ein Betriebsstart mit einem Seilzug viel Kraft erfordert, und da besonders bei kälteren Temperaturen der Gerätestart mit einem Seilzug sehr unkomfortabel ist, benötigen Dieselgeneratoren zudem einen speziellen Elektrostarter.

Erdgasgeneratoren:

Vor allem für große Industrie- oder Stationärstromerzeuger sowie zur Erzeugung von Notstrom verwendet man Gas als Kraftstoff. Benzinbetriebenen Generatoren ähnelnd, werden Gasgeneratoren so abgewandelt, dass sie ein Gasgemisch verbrennen können, um Strom zu erzeugen. Es gibt nicht nur stationäre Geräte, sondern auch portable Generatoren, die auf Butan- oder Propangas umgerüstet werden. Diese Art von Generatoren ist durchaus auch für einen Camping-Urlaub einsetzbar, wird aber hauptsächlich für Notstromaggregate verwendet.

Vorteile für eine private Stromerzeugung bieten Erdgasgeneratoren. Der Erdgasbrennstoff kann unbegrenzt gelagert werden, zudem ist beispielsweise im Camping-Urlaub Gas sowieso notwendig. Des Weiteren kann man mit Ergasflaschen einfach und sicher hantieren; der Umgang mit Erdgasflaschen ist besonders sauber und gefährdet die Gesundheit nicht, da man nicht mit brennbaren Liquiden arbeiten muss. Zudem werden relativ wenige schädliche und schlecht riechende Gase erzeugt, wenn der Erdgasgenerator betrieben wird. Eine gute und günstige Alternative zu Diesel- oder Benzingeneratoren ist Erdgas auch vom Anschaffungspreis her.

Invertergeneratoren:

Sogenannte „Invertergeneratoren“ können dank modernster, innovativer und günstiger Technologie seit einiger Zeit erworben werden. Inverter – was bedeutet das eigentlich? Übersetzt bedeutet Inverter so viel wie „Wechselrichter“, d. h. der Generator und der Kraftstoffverbrennungsmotor sind von der Elektrik her voneinander separat montiert und werden mit unterschiedlichen Frequenzen betrieben. So kann der erzeugte Strom verschiedene Werte besitzen, und muss nicht zwangsläufig mit 220 oder 400 V und 50 Hz laufen.

Aus dem Strom wird durch die integrierte Inverterelektronik eine saubere Spannung und Frequenz erreicht. Es ergeben sich in diesem Zusammenhang einige Vorteile: im Teillast- und Schwachlastbetrieb können Wechselrichtergeneratoren ihre Drehzahl minimieren, weswegen sie im Betrieb wesentlich leiser und geräuschärmer laufen. Eine weitere Eigenschaft solcher Geräte ist der geringe Kraftstoffverbrauch, denn je geringer die Drehzahl, desto niedriger ist auch der Verbrauch von Kraftstoff. Außerdem gewährleistet diese alternative Stromerzeugung qualitativ hochwertigen Strom. Fast alle Geräte können mit einem Invertergenerator betrieben werden, des Weiteren wird von diesen Modellen ein kompaktes Stromaggregat erzeugt, da diese mit weniger Leistungskraft betrieben werden.

Konventionelle Generatoren:

Bereits seit geraumer Zeit auf dem Markt sind dagegen die konventionellen Generatoren. Die erzeugte Stromfrequenz ist bei dieser Generatorform direkt an die Drehzahl des Verbrennungsgeräts gekoppelt, sprich, der Kraftstoffmotor wird mit einer festgelegten Drehzahl, welche üblicherweise bei 50 Hz liegt, betrieben. Vor allem bei kleinen und mittleren Geräten, die mit einer Drehzahl von 3000 Umdrehungen pro Minute laufen, werden konventionelle Generatoren verwendet. Konventionelle Generatoren werden hauptsächlich auf Baustellen verwendet, da sie einen hohen Geräuschpegel erzeugen.

Wie sollte ein Generator für Stromerzeugung ausgestattet sein?

Elektrostarter:

Der zu erwerbende Generator sollte unbedingt mit einem Elektrostarter ausgestattet sein, da vor allem bei niedrigen Temperaturen der Betriebsstart per Hand kompliziert und kraftaufwendig sein kann. Bis circa 5k VA lassen sich benzingetriebene Generatoren problemlos von Hand starten, dagegen dieselgetriebene Generatoren maximal bis 3k VA. Wenn man einen Dieselgenerator kaufen möchte, sollte man also unbedingt ein Modell mit einem Elektrostarter wählen, da der Umgang und der Betriebsstart so komfortabler ausfallen.

Vor allem bei Minusgraden sollte man außerdem beachten, dass die Elektrostarterbatterie ausgebaut ist und trocken gelagert wird, sodass ist ein sicherer Betriebsstart allzeit gewährleistet ist.

Schallschutz:

Generatoren, die mit Benzin, Diesel oder Erdgas betrieben werden, sind im Allgemeinen sehr laut, vor allem für den privaten Gebrauch in Wohngebieten. Die sogenannten Inverter-Generatoren, die im Teillast-Betrieb verwendet werden, stellen eine Ausnahme dar. Daher sind viele Modelle, besonders moderne Generatoren, mit speziellen Schallschutzvorrichtungen ausgestattet. Diese Art von Vorrichtungen gewährleistet, dass das Betriebsgeräusch angenehm leise klingt. Der Grund dafür ist, dass die Frequenzbereiche abgedämpft werden. Ein Invertergenerator ist als schalldämmendes Gerät zu empfehlen, wenn man keine Möglichkeit hat, den Stromerzeuger mindestens 100 Meter vom Wohnbereich zu entfernen.

Einphasiger oder dreiphasiger Stromerzeuger – was ist empfehlenswert?

Herkömmliche Generatoren sind ab einer Leistungsklasse von 3500 VA mit roten Drehstrom-Steckdosen, auch „CEE“ oder „Zekon“ genannt, ausgestattet. Im Allgemeinen sind Generatoren mit Drehstrom-Anschlüssen empfehlenswert, allerdings sind sie in geringeren Leistungsklassen unter 3500 VA wenig sinnvoll. Vor allem in hohen Leistungsklassen mit über 3500 VA oder 4000 VA sind Generatoren mit Drehstrom-Anschlüssen nichts anderes als Elektromotoren, die mit einem Anlaufstrom betrieben werden.

Einen entscheiden Nachteil hat ein dreiphasiger Drehstrom-Generator: Im Gegensatz zu einem einphasigen Modell können die einzelnen Phasen nicht zu 100% belastet werden. Ein einphasiger Generator ist vor allem dann, wenn diverse unterschiedliche Geräte am Generator angeschlossen werden sollen, zu empfehlen. Hierbei ist wichtig: Die Gesamtleistung des Generators bemisst bei einem dreiphasigen Gerät die Leistung als ganze Phase, und nicht die einzelnen Phasen. Daher kann es vorkommen, dass bei einem solchen Drehstromgerät zwar verschiedene Elektrogeräte angeschlossen werden können, diese allerdings nur noch bis 7 A belastbar sind, während bei einem einphasigen Stromerzeuger der Belastungswert bei 16 A liegt.